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Wer ist wahlberechtigt?

Grundsätzlich sind alle Studierenden der Ruprecht-Karls-Universität wahlberechtigt, insofern sie zum entsprechenden Stichtag (19.05.21) im Wähler*innenverzeichnis eingetragen waren. Insgesamt sind rund 26.000 Studierende zur Wahl aufgerufen.

 

› Wie funktioniert die Online-Wahl?

Das Verfahren haben wir – in neun Schritten, und adäquat bebildert – hier für euch erklärt.

Im Grunde ist es aber derart intuitiv und komfortabel, dass es diese ausführliche Anleitung eigentlich gar nicht bräuchte. Einfach im Wahlzeitraum das StuRa-Wahlportal aufrufen, der Rest ergibt sich von alleine!

 

Kann ich auch ohne eigenen Computer oder Internetzugang wählen?

Selbstverständlich! Studierende, die keinen Zugang zu einem internetfähigen Rechner haben, können telefonisch (06221 542456) oder per E-Mail (wahlen@stura.uni-heidelberg.de) einen Termin im Wahlzeitraum vereinbaren, an dem sie ihre Stimme an einem gesicherten Rechner im StuRa-Büro (Albert-Ueberle-Straße 3-5, 69120 Heidelberg) abgeben können.

 

Kann ich auch via Briefwahl wählen?

» Bei den StuRa-, FSR- und FR-Wahlen für die Statusgruppe Studierende besteht in diesem Sommersemester leider nicht die Möglichkeit zur Briefwahl dafür aber zur Online-Wahl, was mindestens genauso komfortabel sein sollte.

 

Wie viele Stimmen habe ich? Und auf welche Weise darf ich sie verteilen?

» Bei den Wahlen für die Vertreter*innen der Fachschaften hat jede*r Studierende des jeweiligen Fachs so viele Stimmen, wie es Plätze für die jeweilige Fachschaft im StuRa gibt also jeweils eine für die Vertretung der Studienfachschaften Computerlinguistik, Geographie sowie Politikwissenschaft und drei für die Vertreter*innen der Studienfachschaft Medizin Heidelberg. Hier darf man einer Person nur eine Stimme geben.

» Bei den Fachschaftsratswahlen hat jede*r Studierende des jeweiligen Fachs so viele Stimmen, wie es Mitglieder des Fachschaftsrats gibt. Pro Kandidat*in ist nur eine Stimme möglich.

» Bei den Fachratswahlen hat jede*r Studierende des jeweiligen Fachs bis zu drei Stimmen. Pro Kandidat*in ist auch hier nur eine Stimme möglich.

 

Um wie viele Plätze geht es bei den StuRa-Wahlen?

Wie viele Sitze den Listen zustehen, hängt von der Wahlbeteiligung ab.

» Ab einer Wahlbeteiligung von 50 Prozent steht ihnen die gleiche Anzahl an Sitzen zu, wie die maximale Gesamtzahl der Vertreter*innen der (gegenwärtig 49) Studienfachschaften beträgt. Im IX. StuRa wären das 61 Plätze.

» Bei einer Wahlbeteiligung von null Prozent würden die Listenvertreter*innen überhaupt keine Sitze im StuRa erhalten.

» Die Wahrheit liegt aber (auch hier) irgendwo in der Mitte: Bei den bisherigen Wahlen lag die Wahlbeteiligung zwischen 13 und 20 Prozent, was zwischen 16 und 24 Sitzen entsprach.

 

Ich studiere zwei Studiengänge parallel. Darf ich also doppelt für den StuRa stimmen?

Nein, darfst du nicht. Getreu dem Wahlgrundsatz „Gleiches Stimmrecht für alle“ zählst du trotzdem nur als ein*e Wähler*in. Für die Wahlen zum StuRa wird daher nur das Fach/Hauptfach deines (ersten) Studiengangs berücksichtigt.

(Grundsätzlich bist du übrigens nicht auf diese Reihenfolge festgelegt, sondern kannst auch für dein Nebenfach respektive ein Fach aus deinem zweiten Studiengang optieren. Die entsprechende Frist ist leider zwar bereits verstrichen und das offizielle Wähler*innenverzeichnis schon erstellt – aber die nächste StuRa-Wahl kommt bestimmt!)

 

Was ist mit den Fachschafts- und Fachratswahlen? Gibt es auch hier entsprechende Restriktionen?

Nein, hier gibt es keine derartigene Restriktionen (mehr).
 

Stichwort (StuRa-)Wahlkampf: Wo & wie darf meine Liste plakatieren?

» Im öffentlichen Raum (also Bismarckplatz, Plöck, Universitätsplatz etc.) leider gar nicht. 2015 hat die Stadt Heidelberg ihre Plakatierungssatzung grundlegend überarbeitet und in diesem Zuge festgelegt, dass die Wahlen für studentische Gremien und Organe – anders als z.B. die Wahlen für den Gemeinderat oder den Bundestag – keine Aussicht auf eine entsprechende Genehmigung haben. Die gute Nachricht: Viele Gebäude der Universität fallen nicht in den Zuständigkeitsbereich der Stadt Heidelberg, sodass in einem begrenzten Umfang durchaus plakatiert werden kann.

» In Sachen Neue Universität kommen hierfür insbesondere die drei Gittertore zum Innenhof in Frage. Erfahrungsgemäß ist pro Gruppe ein Plakat pro Tor zulässig, wobei zu fest installierten Schildern gebührender Abstand und für alle Gruppen (eigenständig!) so Maß zu halten ist, dass alle gut unterkommen können. Das Aufhängen ist maximal zwei Wochen vor Wahlbeginn zulässig. Schon am Tag nach Ende der Wahlen müssen alle Plakate wieder abgehängt sein.

Aufgrund von COVID-19 und der deshalb erlassenen Restriktionen kann es indes sein, dass sich die Regularien für dieses Semester geändert haben. Wir empfehlen daher, euch per Mail an das Dezernat Planung, Bau und Sicherheit [aussenanlagen@zuv.uni-heidelberg.de] zu wenden und euch von dort eine verbindliche Auskunft einzuholen, was alles geht und was nicht.

» Für den Campus Bergheim und das Neuenheimer Feld muss sich jede Gruppe beim Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Mannheim und Heidelberg [stephanie.kempa@vbv.bwl.de] eine individuelle Genehmigung einholen. Erfahrungsgemäß sehen die Auflagen so aus, dass auf dem Campus Bergheim sowie im Bereich der Schurmanstraße/Thibautstraße jeweils maximal vier und im Bereich des Neuenheimer Feldes maximal 20 Plakate aufgehängt werden dürfen. Womöglich wurde diese Regelung mittlerweile auch auf das CATS ausgeweitet, sodass auch dort plakatiert werden darf.

Näheres erfahrt ihr, wenn ihr per Mail einen Antrag auf Genehmigung stellt.

» Was andere Orte (also z.B. das Juristische Seminar) oder Anlässe (also v.a. das Plakatieren anlässlich der Senatswahlen) angeht, gelten z.T. andere Bestimmungen, erst recht in Zeiten von COVID-19. Teilweise ist auch eine persönliche Vorsprache vonnöten.

Auch hier empfehlen wir also, erst einmal per Mail nachzufragen, bevor ihr einfach wild drauflos plakatiert und euch ggf. unangenehme Konsequenzen einhandelt. Manche Institute reagieren sehr empfindlich auf Zuwiderhandlungen und zeigen sich zugleich ausgesprochen entgegenkommend, wenn ihr freundlich und höflich um eine Genehmigung bittet.

» Und zu guter Letzt: Da der Campus aktuell ohnehin ziemlich verwaist ist und eurer Studierendenvertretung an einem verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen dieses Planeten liegt, möchten wir euch bitten, einen primär online geführten Wahlkampf in Betracht zu ziehen. Das soll nicht heißen, dass wir euch zu einem Totalverzicht auf analoge Werbung drängen möchten. Ein clever eingesetztes Plakat dürfte auch in Zeiten von COVID-19 Wirkung zeigen und die Wahlbeteiligung in die Höhe treiben, wovon letzten Endes alle Studierenden profitieren. Mit unseren digitalen Wahlwerbematerialien und dem Wahl-O-Mat (www.studiomat.de) geben wir euch aber Mittel und Wege an die Hand, um auch ohne den Druck von Millionen Flyern einen erfolgsversprechenden Wahlkampf führen zu können und bitten euch, dies in eurer Wahlkampfstrategie entsprechend zu berücksichtigen.

 

Gibt es auch in diesem Jahr wieder einen Studi-O-Maten?

Ja! Und zwar hier.

 

Meine Frage wurde hier leider nicht beantwortet. Wie kann ich euch erreichen?

Ganz einfach: Auf Facebook, Instagram oder per E-Mail an [wahlen@stura.uni-heidelberg.de]! 🙂